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Antikörper gegen Insulin - besser weg von Insulin-Analoga?
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Joa:

--- Zitat von: unknown am Juni 29, 2014, 18:53 ---Antikörper gegen Insulin treten auch bei Humaninsulin auf.
--- Ende Zitat ---
Ja, auch vor einer Manifestation geben die die Antkörper gegen das eigene Insulin einen Parameter zur Entwicklung eines T1D ab.
Ansonsten werden AK wohl als recht normale Begleiterscheinung gesehen. Es stellt sich mir die Frage, welchen Größenordnungen unter Anwendung welcher Kriterien allgemein als bedenklich gesehen werden.


--- Zitat ---Eine starke Antiköperbildung ist bei inhalierbarem Humaninsulin aufgetreten.

--- Ende Zitat ---
Wie stark? Mir ist nur bekannt, dass unter Exubera von dem Auftreten erhöhter Level die Rede war.
Wobei das offenbar weder für die FDA, noch für europäische Zulassungsbehörden einen Grund darstellte, Exubera nicht zuzulassen oder die Zulassung in Frage zu stellen?

Gruß
Joa
Hobbit:

--- Zitat von: Joa am Juni 29, 2014, 11:55 ---
--- Zitat von: Hobbit ---… welche echten Alternativen gibt es denn? WORÜBER kann man sich denn nach derzeitigem Forschungsstand Gedanken machen?
--- Ende Zitat ---

- Eine CSII (Insulinpumpentherapie) als Alternative zur Nutzung analoger Basalinsuline bedenken.
.. Insbesondere nach der Manifestation/zum Auslaufen der Remission.
--- Ende Zitat ---


Aber die Pumpe wird doch auch mit Analog-Insulin befüllt, oder? Gut, im Vergleich zu ICT würde man eine Sorte weniger verwenden.
Aber ansonsten KÖNNTE die im Rahmen einer Pumpentherapie verwendete Insulinsorte doch die Antikörper genau so (man könnte fast sagen: "analog  ;D ) ansteigen lassen?
Floh:
Ganz so schlimm ist es nicht, Hobbit. Die Pumpe kann genauso mit dem aus genmodifizierter Bierhefe gewonnenen Humaninsulin betrieben werden. Das macht für die Einstellung der Basalrate gar nicht mal so einen riesigen Unterschied (nur für "wie lange vor dem Sport muss ich sie ändern"). Der Spritz-Ess-Abstand wird aber natürlich wieder größer.

Die Humaninsuline ohne Analog oder ohne Schwein/Rind haben in der Teupeschen Studie auch deutlich besser abgeschnitten. Eine Frage ist noch: Bringt es etwas zurückzuwechseln, oder sind alle die mal Rind/Schwein/Analog hatten für immer gebrannte Kinder.
Joa:

--- Zitat von: Floh am Juni 30, 2014, 16:39 ---[ Pumpe mit Normalinsulin]  Das macht für die Einstellung der Basalrate gar nicht mal so einen riesigen Unterschied (nur für "wie lange vor dem Sport muss ich sie ändern").
--- Ende Zitat ---
In der Basalrate sollte es so gut wie keinen Unterschied machen, wenn nicht ein deutlich hoher Basalbedarf besteht.


--- Zitat --- Der Spritz-Ess-Abstand wird aber natürlich wieder größer.
--- Ende Zitat ---

Da können die Hartgesottenen auch noch einiges kompensieren, wenn mit Pumpe und Pen geareitet wird. Stichwort Insulinsplitting. Wobei nach Faustformel die Verteilung des Insulins auf drei Spritzorte (1 x Pumpe und 2 x Pen) eine gleiche Resorptionszeit wie bei Analog ergeben sollte.


--- Zitat ---Eine Frage ist noch: Bringt es etwas zurückzuwechseln, oder sind alle die mal Rind/Schwein/Analog hatten für immer gebrannte Kinder.

--- Ende Zitat ---
Es sind da sicherlich noch diverse Fragen offen. In einigen Fällen ist lt. Teupe nach Absetzung des/der Anloginsulin(e) ein Rückgang der AK zu bemerken mit normalisierender Insulinwirkung, in den meisten Fällen wohl nicht. Zumindest nicht im Beobachtungszeitraum.

Wie das langfristig aussehen könnte?  :kratz:

Gruß
Joa
Ina:

--- Zitat von: Joa am Juni 30, 2014, 17:26 ---Da können die Hartgesottenen auch noch einiges kompensieren, wenn mit Pumpe und Pen geareitet wird. Stichwort Insulinsplitting. Wobei nach Faustformel die Verteilung des Insulins auf drei Spritzorte (1 x Pumpe und 2 x Pen) eine gleiche Resorptionszeit wie bei Analog ergeben sollte.

--- Ende Zitat ---

Blöd nur, wenn man für 4 BE Abendessen 2iE spritzt... :-)
Pen traue ich mich auch nicht, da kommt immer nach dem Herausziehen ein Tropfen Insulin aus der Spitze gelaufen (obwohl ich bis 50 gezählt habe vor dem Ziehen!) und ich weiß nie, ob das nicht das Insulin ist, das ich eigentlich spritzen wollte. Und 1-1,5iE mit der Hand zu dosieren trau' ich mir nicht zu.

Mir hat der Doc in meinem letzten Kurs Apidra verpasst, weil das Normalinsulin irgendwie nie so richtig zum Zug kam, sehr zögerlich gewirkt hat usw.. War zwar als Übergang gedacht, aber ich hab' den Absprung nie geschafft. Der letzte Versuch vor 3 Jahren - da hatte ich ein paar Einheiten Normalinsulin geerbt - klappte auch nicht. Gleiche Insulinmengen, doppelter DEA, Resistenz.

Über Apidra stand irgendwie nix in dem Artikel, waren wohl auch nur 7 Patienten. Ich mach' mal die Pferde nicht scheu.

Ade, Ina
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