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| Frau_Holle:
Ihr Lieben, herzlichen Dank für Eure Unterstützung. Ja, genau der Artikel war gemeint. Wie gesagt, das Heft habe ich noch - aber eben nicht griffbereit. Danke Cesund. Klaus, danke für die Links. Da habe ich genau das meiner Meinung nach passende Material, um die Kursteilnehmer davor zu bewahren, eine große Panik zu bekommen wegen möglicher Todesfälle durch Unterzuckerung. Wir werden alle nach dem Kurs in der Begleitung von dementiell erkrankten Senioren arbeiten und da haben wir wohl zwangsläufig auch einige Diabetiker dabei. |
| Andi:
Meines Erachtens kann man am Unterzucker an sich nicht sterben. Was mir jedoch sehr plausibel erscheint, ist eher der Fakt, dass man im Unterzucker eher dazu neigt, sich durch mangelnde körperliche Koordinationsfähigkeit eher verletzen tut und mit dem Kopf gegen eine "Kante" schlägt. Das ist aber nur mal meine kurz dargestellte Ansicht. |
| Joa:
Hallo zusammen, erst mal auch mein Dank an Cesund für das Hochladen des Fearmongering-Artikels. :super: Ansonsten ist aber auch die Zahlenangabe von Frau Dr. Karl, Bendorf, dass 10% aller schweren Unterzuckerungen tödlich verlaufen, absolut phantastisch und aus der Luft gegriffen. In den einschlägigen, groß angelegten Studien, wird für schwere Unterzuckerungen, je nach Begriffsdefinition Fremdhilfe nötig oder Krampfanfall/Bewußtlosigkeit, eine Prävalenz (Häufigkeit) von rd. 0,16 bis 0,25% pro Patientenjahr genannt. Wie Teupe in dem o.a. Artikel schreibt, gibt es in keiner dieser Studien, oder in irgendeiner anderen, auch nur einen Fall, in dem eine Hypoglykämie als direkte Todesursache festgestellt oder genannt wurde. Die Wahrscheinlichkeit, ursächlich an einer Hypoglykämie zu versterben, ist verschwindend gering. Wie bereits zuvor gesagt wurde, besteht aber natürlich stets die Gefährdung von Unfällen oder anderen Komplikationen, so dass schwere Hypos immer auch gefährlich sind. Mal ganz abgesehen von der Belastung für die Betroffenen, die damit dann auch hinterher weiterleben dürfen und müssen. Also ernst nehmen und der Gefahr in's Auge sehen, aber bitte keine völlig überzogene Panikmache. @Manuela: Bitte doch einfach Frau Dozentin, dass Sie Dir Studien nennt, in denen Unterzuckerungen als Todesursache festgestellt worden sind. Das wird sie wohl Schwierigkeiten haben? ;) Gruß Joa p.s. Mit Studien sind breit angelegte Beobachtungen über längere Zeit gemeint, nicht irgendwelche Metadatenstudien im Sinne der Auswertung von Leichenschauscheinen. |
| Frau_Holle:
Hallo Joa, danke für den Tipp. Ich werde tatsächlich um Benennung von entsprechenden Studien bitten. Frau Dozentin riet den Kursteilnehmern, Ausweise über die bestehenden Krankheiten und Unverträglichkeiten mit sich zu führen. Ich fragte sie dann, ob sie jemals zuerst bei einem Betroffenen nach einem Ausweis gesucht habe, bevor sie erste Hilfe leistete. Sie verneinte dies. Selbst ein Kettchen mit Angänger werde nicht beachtet ..... |
| SabineS:
Ich frag mich wirklich, wie eine praktizierende Diabetologin (hier diese Fr. Dr. Karl) behaupten kann, dass 10% aller schweren Hypoglykämien tödlich verlaufen. Aus meiner Erfahrung und meinen Beobachtungen heraus meine ich gut einschätzen zu können, dass mindestens ein Drittel aller Typ1er schon mal wegen einer Unterzuckerung bewußtlos war. Ist in der Praxis von Fr. Dr. Karl jeder 10. Patient daran verstorben? Sind in ihrer Praxis tödlich verlaufende Hypos an der Tagesordnung? Oder stellt sie ihre Patienten auf Werte über 200 mg/dl ein, damit sie ihr nicht wegsterben? Wie kommt man nur auf eine solche Behauptung .... :gruebeln: --- Zitat ---Eine Hypoglykämie ist immer schädlich: Studien zeigen, dass in Folge einer Unterzuckerung Demenz, Schlaganfall, Blutdruckkrisen, Herzrhythmusstörungen oder sogar plötzlicher Herzstillstand auftreten können. --- Ende Zitat --- Wo sind diese Studien ??? Vielleicht hab ich sie aber auch einfach vergessen, denn bei meiner Diabetesdauer von 23 Jahren und angenommenen zwei Unterzuckerungen pro Woche bin ich bestimmt schon dement :wech: |
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