Diabetesfragen > Allgemeiner Bereich
Betaisodona
SabineS:
Vor über 20 Jahren wurde bei den Pumpenschulungen noch gelehrt, an die Katheter-Einstichstelle eine kleine Menge Betaisodona-Salbe zu geben, um einer Entzündung vorzubeugen. Irgendwann wurde dann aber mal heftig davon abgeraten und inzwischen wird das auch Neupumpis nicht mehr so beigebracht. Ich krieg die Begründung dafür nicht mehr hin. Kann mir jemand dabei helfen?
P.S. Liebe Grüße an Jörg ;-)
Joa:
--- Zitat von: SabineS am Mai 17, 2014, 22:03 ---Ich krieg die Begründung dafür nicht mehr hin.
--- Ende Zitat ---
Weil das eine Jodsalbe ist und Jod hat ein hohes allergenes Potenzial.
Gruß
Joa
SabineS:
Danke, Joa, jetzt weiss ichs wieder ;D.
zuckersuesse1975:
Bzw. weil Betaisodona die Hypergranulation fördert (deswegen wirds u. a. auch bei PEG - Fisteln) nicht mehr verwandt. ich weiss nur nicht, ob das bei pumpenkathetern von belang ist.
c.
Joerg Moeller:
Ich mach das jetzt schon seit 12 Jahren so. Den Tip hat mir damals meine Diabetesberaterin bei der Pumpenschulung gegeben.
Ich lasse meine Kath. im Schnitt 5-7 Tage liegen (ohne daß sich am BZ etwas ungewöhnliches ändert) und hatte seit dieser Methode noch nie eine Entzündung.
Die hatte ich nur bei meinem allerersten Katheter, bei dem ich - wie vom Pen gewohnt - auch nicht desinfiziert hatte.
Ich habe diesen Tipp auch schon anderen Pumpis weitergegeben, die zuvor ständig mit Entzündungen zu kämpfen hatten. Seitdem sie es mit Braunovidonsalbe zur Prophylaxe machen hatten sie keine Etzündungen mehr. Und von Allergien davon habe ich auch noch nie etwas gehört.
Ich bin da Pragmatiker: wenn es wirkt und keine Probleme macht, dann sehe ich keinen Grund etwas zu ändern.
Speziell bei dieser Sache ist das für mich nichts anderes als eine mögliche Nebenwirkung. Würde ich alle Medikamente weglassen, die mögliche Nebenwirkungen haben, wäre ich bereits unter der Erde.
Viele Grüße,
Jörg
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