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| Pumpe fördert Insulin bei Druckschwankungen? |
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| Joa:
--- Zitat von: Trüffel am Oktober 01, 2013, 10:14 ---Als das Flugzeug abhob, entleerte sich die ganze Ampulle und die Reisende bekam eine üble Unterzuckerung. Soweit ich weis, mußten sie in Island notlanden. --- Ende Zitat --- Siehe auch aus Arzneitelegramm 2/90: "Warnhinweis HÖHENABHÄNGIG: SCHWERE HYPOGLYKÄMIEN DURCH H-TRON-INSULINPUMPEN das extern zu tragende wasserdichte Insulin-Infusionssystem H-TRON HOECHST gefährdet Diabetiker, die rasch große Höhenveränderungen überwinden, beispielsweise im Flugzeug oder mit Bergbahnen. Bei rascher Höhenveränderung entsteht durch das Druckgefälle zwischen Pumpeninnenraum und Umgebung ein relativer Überdruck mit der Gefahr der unkontrollierten Insulinabgabe bis zur völligen Entleerung der 315 IE enthaltenden Ampulle ..." --- Zitat ---Keine Angst, :zwinker:dieses Pumpenmodell gibt es inzwischen nicht mehr. :zwinker: --- Ende Zitat --- Das war eigentlich kein Problem des Pumpenmodells, sondern des Luer-Adapters. Da der das Reservoirfach, somit den Pumeninnenraum hermetisch abdichtete entstand bei geringerem Außendruck ein Sogeffekt zum Druckausgleich, der dann über die Insulinpipeline erfolgen musste. In der Folge gab es dann die Adapter mit den Löchern, die bei Wasserkontakt mit dem roten Aufsatz zu verschließen waren, damit kein Wasser in die Pumpe hineinläuft. Gruß Joa |
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