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| Jo:
Hallo, Kladie, ja, zu diesem Ergebnis komme ich auch. Man ist selbst gefordert, das herauszufinden, was für einen richtig ist bzw. was hilft. Jeder Körper ist anders. So haben (um nur ein Beispiel zu nennen) Hülsenfrüchte bei mir keinerlei Einfluss auf den BZ, null. Andere Diabetiker, die ich kenne, müssen das berücksichtigen und in ihre Insulin-Dosis aufnehmen. Danke für Deinen Kommentar, viele Grüsse Jo |
| Gyuri:
Auch ich bin erst jetzt so richtig aufmerksam geworden. Aber Kladie spricht mir da aus der Seele: --- Zitat von: Kladie am Mai 19, 2015, 23:02 ---(…) An unseren Vorgehensweisen kannst du aber gut sehen wie individuell ein Diabetes Type 2 sein kann. Da ist jeder immer selbst gefragt. Glückwunsch zu deinem Erfolg --- Ende Zitat --- Ich gehe da ähnlich mit meinem Insulin um, wie Kladie, bin aber (leider) nicht so erfolgreich wie er, vorallem auch, weil ich mir etwas andere Ziele gesetzt habe. Das HbA1c interessiert mich z.B. nur ganz am Rande. Mein Arzt hat mir bestätigt, dass der Wert BEI MIR keine oder nur eine geringe Aussagekraft hat. An meinem Faktor bastelte ich auch lange rum und kam dann doch zu der Erkenntnis, dass ich da besser bei 2 bis 3 bleiben und lieber auf meine Tagesprofile achten sollte, die mir Erkenntnisse für den "richtigen" SEA bringen. Und dann wäre da noch das Abschätzen der BE, die da auf dem Teller liegen. Ich kann noch so genau meinen Insulinbedarf errechnen, eine kleine Fehleinschätzung der Kohlehydrate macht die Berechnung wieder zunichte. Darum versuche ich gleichmäßig zu spritzen und das "Feintuning" mit genauerem Schätzen zu machen. Nicht falsch verstehen! Mir ist nicht daran gelegen, dass meine meist recht verworrene Strategie :balla: von irgendjemand 1:1 übernommen wird. Die habe ich NUR FÜR MICH so ausgedacht. Ich will nur wie Kladie darauf hinweisen, das viele Wege nach Rom führen - ich nehme dabei auch einen Höhenweg in Kauf… oder auch einen Umweg, wenn er mir besser gefällt. :zwinker: |
| Jo:
Hallo, Gyuri, ich verstehe das schon richtig. Danke für Deine Erfahrungen. Eigentlich kann (und sollte) man ja eigentlich immer nur für sich selbst sprechen. Auch meine recht einfache Vorgehensweise gilt ja nur für mich. BE-/KH-Abschätzungen gelingen mir ganz gut, weil ich viele Jahre lang in einem Wohnheim für geistig behinderte Erwachsene gearbeitet habe, von denen einige Diabetiker waren, deren Insulindosis ich dann dreimal am Tag abschätzen musste.Und seitdem ich Diabetiker bin (diagnostiziert 1999) mache ich das ja Tag für Tag, die ersten Jahre mit VIELEN Fehlern. Aber mittlerweile vertue ich mich nur noch selten. Viele Grüsse Jo |
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