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Freestyle altes Gerät?

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Maranga:
Vielen Dank erstmal für die vielen Tipps. Ich werde erst mal einiges ausprobieren. Es hat mit der Antwort ein bißchen gedauert, mein PC hatte alle viere von sich gestreckt.  :moser: Bis das alles wieder läuft.......

Eine Frage noch: Gibt es Grenzwerte für die Werte nach dem Essen, also z. B 1 Std nach dem Essen nicht höher als ...150, 2 Std nach dem Essen 130 oder 115??

Was ist den Lipololyse? Das Wort finde ich weder in der Suchmaschine noch in Wikipedia.

Martina

Andi:
Hi Maranga


--- Zitat von: Maranga am Juni 30, 2005, 20:32 ---Eine Frage noch: Gibt es Grenzwerte für die Werte nach dem Essen, also z. B 1 Std nach dem Essen nicht höher als ...150, 2 Std nach dem Essen 130 oder 115??

--- Ende Zitat ---

Ich war neulich bzw. bin zur Zeit beim Internisten. :ja:

Er hat mir ein paar Folien aus einer Präsentation gezeigt. Wenn der BZ nach dem Essen nicht über 135mg/dl ansteigt, ist das eine sehr gute Einstellung.
Werte zwischen 135 und 160 mg/dl wären demnach noch tolerierbar. Alles drüber ist tunlichst zu vermeiden ...  :dozent:


Gruß Andi

Joa:

--- Zitat von: Maranga am Juni 30, 2005, 20:32 ---
Was ist den Lipololyse? Das Wort finde ich weder in der Suchmaschine noch in Wikipedia.

--- Ende Zitat ---

Kein Wunder  ;D ,  das Viech heißt Lipolyse und bezeichnet den Prozess der Fettaufspaltung im Stoffwechsel.

Nähers findest Du da:

http://www.chrostek.de/teupe/lipolyse.html

Um Mißverständnissen vorzubeugen der ergänzende Hinweis, dass die L. im Körper eigentlich
immer aktiv ist. Auch Nahrungsfette werden lipolysiert.

In der Verwendung des Begriffes auf der gelinkten Seite bezieht sich L.  auf eine verstärkte lipolytische
Stoffwechselsituation, wenn nämlich die Muskelzellen aufgrund eines Insulinmangels nicht mehr
ausreichend Glucose zur Energiegewinnung einschleusen können. In der Folge wird die zusätzliche Aufspaltung
von Speicherfett (>Fettzellen) aktiviert,  um Energie daraus gewinnen zu können.

Bei der L. werden auch Ketonkörper freigesetzt ( > Hungerketon). Diese beeinträchtigen die Wirkung
von Insulin und Insulinrezeptoren (> Insulinresistenz), werden aber von Insulin, so ausreichend vorhanden,
auch eingedämmt.

Wenn nun ein relativer Insulinmangel zur Deckung des Basalbedarfes die Ursache
der erhöhten L.-Aktivität war, führt dieses beim Insulinmangeldiabetiker erst zu einer Verstärkung
des Insulinmangels und weiter, ohne angemessene Korrekturreaktionen, in eine Übersäuerung
des Blutes. Das nennt man dann, je nach Übersäuerungsgrad, Ketose oder (Keto)Azidose .   :-\

Gruß
Joa

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