Diabetesfragen > Diabetes-Technik
Abweichungen der Messgeräte - der reine Irrwitz!
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Scrat:

--- Zitat ---Da wird ein Industrieplunder ohne Gleichen unter das Diabetikervolk verteilt und DAS nehmen die hin, obwohl es technisch nun kein Problem wäre, die Geräte so zu bauen und mit einer Messtoleranz auszustatten, wie die American Diabetes Association es fordert.

--- Ende Zitat ---
Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld...  :moser:
Die erste Frage wäre: warum nutzt du 2 Messgeräte? Da die Messgeräte +/- 15% haben dürfen und können, ist die Differenz zwischen den Geräten erklärt! Die nächste Frage wäre: warum hast du ein oder beide Geräte nicht mal mit den Messungen bei deinem Laborbesuchen verglichen? Dann wüsstest du nämlich, welches Gerät, welche Abweichung hat und würdest dir relativ genaue Werte "errechnen" können. Da die Messgeräte bestenfalls nur kalibriert sind, haben sie gegebenermassen die bekannte Abweichung, sind aber keinesfalls "schlecht", da der Fehler immer der gleiche ist! Komischerweise moserst du doch auch nicht über die Ungenauigkeit der Autotachometer (nicht umsonst differenziert die Polizei 7% Abweichung). Nicht zu vergessen: Ich möchte nicht mit einem Messgerät rumziehen müssen, für das ich einen extra Rucksack bräuchte (die genaueren Laborgeräte sind nämlich nicht aus Langeweile entsprechend grösser.)
Andi:
Mein erstes BZ-Schätzeisen war von Bayer. Fragt mich aber nicht, welches Modell.
Auch da habe ich bald feststellen müssen, daß dieses Teil nicht mal zum Schätzen gut ist ...  :kotz:

Ich hatte dann noch zwei weitere von anderen Firmen. Umgestiegen bin ich aber nur wegen der Baugröße, nicht wegen der Ungenauigkeit.

Derzeit (bzw. seit längerem) verwende ich zwei Freestyle-Mini und bin damit sehr zufrieden. Viermal im Jahr habe ich die Möglichkeit, mit dem Labor vergleichen zu können und weiß daher, daß ich bis auf 2-3% "in der Spur" liege. Damit kann ich leben  ;D

Schönes Wochenende noch :ja:
frauenpower:
Ich nutze seid jahren one Touch Ultra von Lifescan .Bis jetzt war es so das meine messwerte dem des labor´s meines doc´s ziehmlich genau war.hatte da mal ein vergleichstest(muss ich mal wieder machen  :gruebeln:) der war nur grade mal 2 % undrschied .
Denk mal das das von gerät zu gerät verschieden ist .Mein Diab. führt ksotenlsoe vergelischstest mit den geräten durch um genau diese abweichungen  endgegen zu steuern .D.h. wenn das gerät getestet ist der diab.ja weis wie das gerät reagiert kann er das ganze dan auch besser einschätzen.Bei zu großer abweichung .Sollte das ate gegen ein anderes ausgetauscht werden.Bevor ich mir eins in der apo kaufe gehe ich erst zu mein doc und lass das vorher testen  :ja:
Finds aber schon echt komisch das die solche abweichugnen haben *grübel würd mich mal interessieren warum das so ist.
Joerg Moeller:

--- Zitat von: frauenpower am Dezember 11, 2011, 11:54 ---Finds aber schon echt komisch das die solche abweichugnen haben *grübel würd mich mal interessieren warum das so ist.

--- Ende Zitat ---

Das ist normal. Messgeräte für die Heimmessung dürfen lt. Gesetzgeber 15-20% Abweichungen vom Laborwert haben. (15% bei den niedrigeren Messwerten, 20% bei den höheren). Das sind also eher Schätzeisen. Und vergleicht man zwei Schätzeisen können die Diiferenzen auch bis zu 40% ausmachen (A misst 20% zu hoch, B misst 20% zu niedrig)

Wenn ich wissen will wie genau ein Einäugiger die Entfernung zum nächsten Baum abschätzen kann bringt es mich nicht wesentlich weiter, einen anderen Einäugigen zu fragen. Besser wäre, da selber mal mit einem genormten Massband nachzumessen  :zwinker:

Und warum dürfen die solche Abweichungen haben?
Na weil es ausreicht!
Vom gespritzten Insulin wirken nie 100% der gespritzten Dosis, von den BE nie 100% der gegessenen KH. Davon abgesehen macht keiner eine chemische Analyse seiner Brötchen um sicherzustellen, daß sie wirklich die 24 g KH enthalten, die man geschätzt hat. Trotzdem gibt es Diabetiker, die mit diesen Methoden hervorragende Einstellungen erzielen (siehe unseren 5er Club :zwinker: )

Viele Grüße,
Jörg
LordBritish:

--- Zitat von: non nomen am Dezember 10, 2011, 19:23 ---Und eben diese Hypoglykämien wären, was die Messtechnik angeht, vollständig vermeidbar. Und gegen diese ja wohl teilweise lebensgefährliche, weil unpräzise Meßtechnik nebst der Gleichgültigkeit der Industrie und offensichtlich auch der betroffenen Patienten, richtet sich mein Beitrag<<

--- Ende Zitat ---

Zu der Vermeidung der Hypoglykämien gehört nicht nur der BZ :zwinker:

Mit längerer Diabetesdauer denke ich bekommt man genügend Erfahrung und
hat eine Ahnung wann der BZ sinkt.
Technik kann auchmal versagen und da nutzt kein Messgerät das super genau misst.
Ob der Wert passt muss man mit oder ohne noch genaueren Messgerät abschätzen können.

Was machts Du, wenn Du das Messgerät vergessen hast, Dir die Hände nicht waschen kannst und da ggf. Zucker/Stärke an den Händen dran ist usw..

Kosten/Nutzen ist ebenso wichtig und die Kosten steigen mit der Genauigkeit.
Ich kann mich noch an den Haemo Glukotest erinnern,
da gab es nur eine grobe Farbskala.

Viele Grüße
Markus
 
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