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Neuerscheinung ab 1.10.2011: Die Logik meines Diabetes, Dr. Teupe
LordBritish:
--- Zitat von: Scrat am Oktober 03, 2011, 20:29 ---nur durch ordentliche Schulungen und Kommunikation kann man seinen DM "gesund" führen (habe ich z.B. ohne Teupe Jahrzehnte hinbekommen - eben mit anderen Werkzeugen!), also auch mit Teupe!
--- Ende Zitat ---
Eben die Teupe Regelwerke sind EINE Möglichkeit, natürlich gibt es auch andere.
Ich persönlich habe das subjektive empfinden das es mit Teupe-Wissen/Regelwerke wesentlich besser läuft.
Sagen wir mal ich weiß an welcher Schrauben ich drehen kann und muss um mit weniger Stress die
gleichen Ergebnisse zu erlangen.
Was früher mit dem üblichen vermittelten Wissen nicht möglich war, es war mehr ich probier mal.
Es gibt auch andere gute Diabetologen keine Frage.
Viele Grüße
Markus
Llarian:
Gerade den ganzen Werkzeugkasten braucht man ja nicht, sondern für den Alltag ein oder zwei.
Natürlich kommt man auch ohne Biochemie und Fachwissen durchs Leben. Die Regelwerke sind explizit so formuliert, dass man kein Fachwissen benötigt. Auch so ein Vorurteil, das sich viele bilden und dann über Teupe wildeste Theorien verbreiten. Es ist nur halt immer wieder putzig, wie viele von den Ach so uneinstellbaren Diabetikern nach einem Aufenthalt in Althausen plötzlich etwas anders reden. Es ist zwar jeder Diabetes in seinen Ausprägungen anders und individuell, die grundlegenden Spielregeln dahinter sind aber bei allen dieselben. Genauso, wie ein Hammer, den ich irgendwo auf der Erde in die Luft werfe, wegen der Schwerkraft überall auch wieder herunterfallen wird... wenn ich Pech habe, mir auf den Kopf. Der Wert für g mag unterschiedlich sein, aber überall auf der Erde wird der Hammer wieder herunterkommen.
Und es gibt nunmal diverse Dinge im Diabetikerleben, die man mangels Erklärung gern auf "der Mensch ist keine Maschine", "ich bin eben anders" oder "jeder Diabetes ist anders" schickt. Hat man im Mittelalter mit schlechten Ernten und Unwetter auch so gehandhabt. Die haben auch überlebt. Aber ehrlich gesagt bin ich nicht böse drum zu wissen, dass Unwetter und schlechte Ernten andere Gründe haben können. Ich kann mir seit Teupe deutlich mehr Vorkommnisse mit meinem Diabetes erklären. Ich muss mich nicht mit einem "ist halt so" begnügen, sondern kann ggf. gezielt gegen eine Lipolyse vorgehen.
Grüße
Anja
LordBritish:
Hallo Anja,
super geschrieben :super:
Viele Grüße
Markus
Scrat:
--- Zitat ---Ich muss mich nicht mit einem "ist halt so" begnügen, sondern kann ggf. gezielt gegen eine Lipolyse vorgehen.
--- Ende Zitat ---
Und das konntest du ohne Teupe nicht? Wie gesagt - ich hatte andere Schulungen und Ärzte, ich hätte es gekonnt.
Und um das ganze abzuschliessen: es gibt halt verschiedene, gleich gute Werkzeugfabrikanten... ;)
moewe:
--- Zitat von: Scrat am Oktober 04, 2011, 11:35 ---
--- Zitat ---Ich muss mich nicht mit einem "ist halt so" begnügen, sondern kann ggf. gezielt gegen eine Lipolyse vorgehen.
--- Ende Zitat ---
Und das konntest du ohne Teupe nicht? Wie gesagt - ich hatte andere Schulungen und Ärzte, ich hätte es gekonnt.
Und um das ganze abzuschliessen: es gibt halt verschiedene, gleich gute Werkzeugfabrikanten... ;)
--- Ende Zitat ---
Du bist auch aus der Ex-DDR, gell? Wir waren halt gut geschult. Ich bin ja regelmäßig in Karlsburg gewesen und meine seit Anfang gute Einstellung hängt sicher damit zusammen, daß wir von Anfang an das richtige Handwerkszeug beigebracht bekamen. Auch wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht so waren wie heute, klar.
In den letzten 37 Jahren hat sich da so einiges getan.
Meinen aha-Effekt hatte, ich, als ich nach der Wende die ersten westdeutschen Typ 1er Diabetiker kennengelernt habe. Mein Gott, da fehlten für mich völlig selbstverständliche Grundlagen! .... Da wurde mir schlagartig bewußt, wie gut doch eigentlich (von technischen Unzulänglichkeiten abgesehen) die Betreung der Diabetiker bei uns organisiert war.
Sicher habe ich inzwischen einiges von den "Regelwerken" im Insuliner gelesen. Mich stört daran weniger, daß man sich in Biochemie weiterbilden müßte, um alles wirklich zu verstehen und nachzuvollziehen. Ich bin keine von denen, die alles sofort glauben, was mir erzählt wird. (das ist auch DDR-Erbe ;-) )
Viel mehr stört mich, daß ich einen weit größeren Teil meines Bewußtseins für den Diabetes freimachen müßte, und der dadurch verursachte Streß würde zur Verschlechterung meiner Werte beitragen. (und wegen des Anteils an Streßhormonen auch noch unberechenbar) Das habe ich im Selbstexperiment festgestellt, als ich mit der Pumpe angefangen habe, ohne eine Schulung zu kriegen. (dank an meine Ex-Diabetologin) :wech:
Gruß
Ulrike
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