Diabetesfragen > CSII - Pumpentherapie

Anpassung der Basalrate

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Joerg Moeller:

--- Zitat von: |NQ|Eraser am Mai 26, 2005, 15:29 ---das habe ich zusätzlich. wenn ich morgens um 06:00 aufwache und BZ teste ist er gut, dann schlaf ich bis 09:00, steh auf und er ist schlecht. das deutet doch auf eine zu niedrige basalrate hin, oder?

--- Ende Zitat ---

Das solltest du mit deinem Arzt besprechen. So konkrete Hinweise kann ich dir nicht aus der Ferne geben.


--- Zitat ---ich brauch beim aufstehen an sich diesen kleinen bolusschuss um auf touren zu kommen noch dazu

--- Ende Zitat ---

Also ich brauche meinen Morgengupf ganz sicher nicht "um auf Touren zu kommen", sondern damit mein BZ stabil bleibt.

|NQ|Eraser:

--- Zitat von: Jörg Möller am Mai 26, 2005, 16:52 ---Also ich brauche meinen Morgengupf ganz sicher nicht "um auf Touren zu kommen", sondern damit mein BZ stabil bleibt.

--- Ende Zitat ---
nein, ich auch nicht, mit auf Touren meinte ich meinen BZ  ;D

so long

LordBritish:

--- Zitat von: Jörg Möller am Mai 26, 2005, 14:56 ---Nur damit wäre ich vorsichtig. Es gibt nämlich auch so eine Art "Aufstehphänomen". Das ist nicht an eine bestimmte Uhrzeit gekoppelt, sondern hängt davon ab wann man aufsteht. Hat nicht jeder, aber ich kenne mittlerweile schon einige. Und da ist es natürlich gefährlich, wenn man das in die Basalrate mit einfließen lässt.
Besser kommt man damit nämlich zurecht, wenn man direkt nach dem Aufstehen einen kleinen Bolus abgibt.

Ist dann aber wirklich Erfahrungssache, ob man da jetzt einen "Morgengupf" oder eine Anhebung der Basalrate braucht.

Erkennen kann man das daran, daß man mit einem guten Wert aufsteht und der dann nach dem Aufstehen steigt. Egal, ob man um 8 oder um 11 aufsteht (nur mal als Beispiel): beim Aufstehen alles super, 2-3 Stunden später ist man zu hoch.

--- Ende Zitat ---

Kenne ich, soll sich bei Pumpentherapie "angeblich" nicht großartig bemerkbar machen, aber ich habe
da ganz andere Erfahrungen gemacht.
Am Wochenende ist es manchmal recht erstaunlich, nichts gegessen und ein Anstieg von bis zu 90 mg/dl in 3 Std.
Problem ist das man das Insulin eigentlich 1 Stunde vorm aufstehen bräuchte...
Machbar ist sowas dann an Wochentagen, wenn man regelmäßig um die gleiche Uhrzeit aufsteht.
Wichtig ist es ja auch das es jedesmal ungefähr die gleiche Auswirkung hat, sonst hat man
nachher ein ganz anderes Problem, wenns zuviel Insulin war...

Lord

Joerg Moeller:

--- Zitat von: |NQ|Eraser am Mai 26, 2005, 17:53 ---nein, ich auch nicht, mit auf Touren meinte ich meinen BZ  ;D

--- Ende Zitat ---

Ach soooo :patsch:

Joerg Moeller:

--- Zitat von: LordBritish am Mai 26, 2005, 19:39 ---Am Wochenende ist es manchmal recht erstaunlich, nichts gegessen und ein Anstieg von bis zu 90 mg/dl in 3 Std.
--- Ende Zitat ---

Ha, endlich mal was, wo ich dich schlagen kann: wenn ich mir keinen Morgengupf verpasse kann ich mit 90 aufstehen und liege drei Stunden später mindestens bei 200-220.
Mit Morgengupf lande ich bei 100-110.

Die Menge hängt vom NBZ ab. Ist der unter 80, dann gebe ich mir 3 IE auf 120 Minuten, bei 80-110 3 IE auf 90 Minuten und darüber korrigiere ich auf 100 + 3 IE auf 90 Minuten.
Bei über 180 korrigiere ich normal und gebe noch 2-3 IE zusätzlich für die Fettsäureresistenz.

Das Ergebnis ist aber immer gleich: nach 3 Std. liege ich bei 100-110


--- Zitat ---Problem ist das man das Insulin eigentlich 1 Stunde vorm aufstehen bräuchte...
--- Ende Zitat ---

Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne auch andere (das Wort "Morgengupf" stammt ja nicht von mir) und die machen das auch so, teilweise auch bei ICT.
Allerdings habe ich bei ICT damit angefangen, als ich noch auf Actrapid war. Und da war der auch nur fällig, als ich noch Frühdienst hatte und teilweise schon um 5:00 Uhr aufgestanden bin. Im Spätdienst kam eh immer das Dawn zum Tragen.

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