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Diabetes - Krankheit, ja oder nein?

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LordBritish:

--- Zitat von: Angela am Mai 17, 2005, 17:48 ---Aber die Leute werden erst wach wenn sie Schmerzen haben, vorher nicht. Solange mir nix weh tut, ist es mir egal.  :nixweiss:

--- Ende Zitat ---

Bei einem hohen Wert tut mir ja auch nichts weh, allerdings ist mir bei einem hohen Wert häufig schlecht und ich fühle
mich Matt und abgeschlagen. Irgendwie bin ich auch schneller erschöpft, ich denke mal das dürfte doch
vielen so gehen oder  :kratz:
Da hätte ich doch alleine deswegen schon einen Grund mich zu bemühen das die Werte sich in einem Normalen Bereich bewegen.
Naja vielleicht gibts ja Leute die dieses Gefühl lieben oder gerne mit ihrem Leben spielen so nach dem Motto :
"No Risk, no Fun".

Lord

vreni:
muss mal protestieren ich habe seit  ich spritze Werte zwischen 5.8 bis 6.1, also zugegeben nicht schlecht. Trotzdem fühle ich mich krank, weil ich mich sehr viel um mich "sorgen" muss. Und das sch......t mich an. Andere Leute müssen z.B. bei Bergwanderungen immer Rücksicht nehmen, sie müssen irgendwie Diabetes - freundlich kochen etc.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: LordBritish am Mai 17, 2005, 18:10 ---Naja vielleicht gibts ja Leute die dieses Gefühl lieben oder gerne mit ihrem Leben spielen so nach dem Motto :
"No Risk, no Fun".

--- Ende Zitat ---

Ich finde wir sollten uns mit Mutmaßungen über die Motivation anderer ein bißchen zurückhalten, sonst traut sich bald keiner mehr hierher, dessen 1c nicht so goldig steht.

Es gibt sicher Leute denen das "egal" ist, aber die haben in der Regel auch einen Grund dafür. Und ich weiß aus eigener Erfahrung daß es verdammt triftige Gründe gibt, seinen Diabetes erstmal beiseite zu legen.

Manchmal muß man eben Prioritäten setzen. Wenn ich eine Rea(nimation) starte, dann kalkuliere ich grundsätzlich ein paar gebrochene Rippen mit ein. Die sind mir dann sogar völlig wurscht. Lieber ein paar gebrocene Rippen und noch leben als alle Knochen heil unter der Erde.

Und beim Diabetes gibt es das eben auch. Manche von uns müssen täglich einen Spagat machen zwischen "würd ich jetzt gerne" und "sollte ich besser". Und dabei gibt es Tage, wo einem dieser Spagat gar nicht mal auffällt und Tage, an denen es sauschwer fällt.

Angelika:
bei mir kommt es auf die Tagesverfassung an, ob ich mich mit meinem DM krank oder nicht fühle. Wenn ich in der Nacht einen Hypo hatte und um 5.30 der Wecker klingelt, fühl ich mich, als hätt mich einer verprügelt - da fühl ich mich krank und verwünsche mein süßes Leben. Wenn's mir gut geht, kann ich auch sehr gut MIT meinem DM leben.

LordBritish:

--- Zitat von: Jörg Möller am Mai 18, 2005, 02:49 ---
Ich finde wir sollten uns mit Mutmaßungen über die Motivation anderer ein bißchen zurückhalten, sonst traut sich bald keiner mehr hierher, dessen 1c nicht so goldig steht.

--- Ende Zitat ---

 :-[ ... ohh an die Gruppe habe ich in dem Moment nicht gedacht...
Ich habe nur an die Gruppe gedacht denen wissentlich alles egal ist,
obwohl sie die Möglichkeit und Zeit hätten das besser zu machen,
die gibt es ja nun auch...
Wobei das keine Verurteilung derer sein soll, nur finde ich es schade wie leichtfertig manche
ohne Grund ihre Gesundheit auf´s Spiel setzen...
Wenn ich weiter drüber nachdenke gibt es ja auch manchmal
Zeiten da macht man alles und es haut nicht hin.
Haben ja auch nicht alle ein kleines Diabetesmänchen das ständig schreit :

"Ich will gute Werte, egal was es kostet!"

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