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Diabetes-Technik / Re: Bolusrechner
« Letzter Beitrag von Joerg Moeller am Heute um 12:10 Nachmittag »
Da darf ich doch eine andere Meinung zu haben?

Ja, natürlich.

Zitat
Ich finde es abscheulich erst mal Betazellen durch Überlastung zu zerstören um erst nach Sekundärversagen mit der Insulinbehandlung zu beginnen.

Ich auch. Deswegen schrieb ich ja das mit den Sulfonylharnstoffen. Andere Substanzen wie Gliptine oder Metformin haben eine betazell-protektive Wirkung. Glitazone quetschen auch nicht den letzten Tropfen aus den Betazellen, sondern verstärken die Insulinwirkung in den Zielzellen.

Es macht schon Sinn, warum Ärzte ihre Leitlinien haben.

Viele Grüße,
Jörg
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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Joerg Moeller am Heute um 11:59 Vormittag »
Was bringt mir jetzt der Vergleich?

Was dir jeder Vergleich einer Messung mit einer Schätzung bringt: Zeitvertreib.

HbA1c misst den Grad der Verzuckerung im Hämoglobin der roten Blutkörperchen mit Glulose.
Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) haben eine Lebensdauer von ca. 90-100 Tagen.
Im Blut gibt es zu jeder Zeit Erys die kurz vor'm Abnippeln sind und "Neugeborene", die noch zu Null Prozent glykiert sind.
Daher gibt das 1c darüber Auskunft, wie hoch die Glykierung innerhalb der letzten 6-8 Wochen war.

1c kann man auch "errechnen", z.B. nach der Formel "HbA1c = (BZ [mg/dl] + 100) / 36". Das hat dann die Aussagekraft: "wenn dein BZ in den letzten 6-8 Wochen kontinuierlich ungefähr auf dem Level war, aus dem das 1c errechnet wurde, dann würde das Laborergebnis in etwa auf dem Level liegen".

Viele Grüße,
Jörg
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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Kladie am Heute um 11:33 Vormittag »
Hallo Markus,

Zitat
orginal LordBritish:
Wenn schon vergleichen, dann nur gegen einen Laborwert, woher möchtest Du wissen welches Gerät das genauere ist...
Ich vergleiche doch gar nichts. Habe ich auch jedesmal geschrieben.
Ausser den HbA1c Werten, die alle vom gleichen Labor durchgeführt wurden. Ohne Libre = 5,5% mit Libre 5,9% und aktuell 5,8%. Da sind alle Einzelwerte drin berücksichtigt - egal ob ZZW oder Blut.

Das Libre hat mich aber dazu verleitet zu wenig zu spritzen bzw. zu früh /zu viel zu essen. Ich habe meinen Zwiespalt beschrieben, der mich vom Libre abgebracht hat - ohne Werte zu vergleichen oder die Genauigkeit zu bewerten..
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Neue Downloads / Re: FPE-Rechner (Excel'97-..., keine Makros[?])
« Letzter Beitrag von ralfulrich am Heute um 10:56 Vormittag »

Zum Anrechnungsfaktor:
Kann man da nicht einen Automatismus generieren, der aufgrund des Anteils an FPE eine Insulingabe vorschlägt?

@DuffRose
den Schuh mit dem IE-Vorschlag will ich mir nicht anziehen. Ich habe (und will) ja auch kein CE-Zertifikat :P. Mein Wissen reicht so weit, dass ich irgendwo reingeschrieben habe "BE-Faktor entspricht dem FPE-Faktor". Das sagt auch die Literatur, mit der ich damals gearbeitet habe. Der Schritt, um sich dann seinen FPE-Bolus selbst auszu"rechnen" ist dann nicht mehr sonderlich groß :D


Von einem direkten Bolus-Vorschlag halte ich auch nichts.
Das Risiko ist einfach nicht kalkulierbar, weil viele Parameter für die Dosisfindung fehlen.
Jeder hat zu unterschiedlichen Zeiten einen anderen BE-Faktor.
Ein möglicher Korrektur-Bolus wäre auch zu beachten.
Dazu kommen Anpassungsfaktoren für Bewegung/Sport/Ruhe/Liegen/Infekt usw.
Weiter müssen Auf-/Abschläge für Resistenzen, Kortison und DUSK beachtet werden.

Ohne die Kenntnis ist jeder Bolus-Vorschlag leichtsinnig.

Immerhin hat die Beta-Version jetzt schon eine Lebensmittel-Datenbank mit über 10.000 Einträgen, Filter und Suchfunktion.
Mehrfachauswahl von Lebensmitteln sind auch möglich. (Da isst jemand gerne Gummibärchen zur Pizza...?) :lachen:

Grüße
Ralf
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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von LordBritish am Heute um 06:56 Vormittag »
[quote author=Kladie
Aber das ewige: Muß/soll ich was essen? oder müsste/sollte ich jetzt was spritzen? ohne einen objektiven Grund dazu sind für mich nicht akzeptabel. Wenn Abbott dann noch sagt, daß dies nicht therapierelevant ist, ist bei mit das Fass übervoll.

Eine pauschale Aussage gibt es da nicht, es kommt immer auf die Randbedingungen wie Bewegung und Mahlzeit drauf an.
Die Messung im ZZW ist eine zusätzliche Richtgröße, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Du Deine Therapie nur nach ZZW ausrichtest (bei Typ 1 Diabetes) klappt das nach eigener Erfahrung mehr schlecht als Recht.
Es liefert aber eine wesentlich größere Menge an Werten und kann zusätzlich mit eingebunden werden.

Bei den einen klappt das bei dem anderen nicht, ist immer ganz individuell zu sehen.

Wenn schon vergleichen, dann nur gegen einen Laborwert, woher möchtest Du wissen welches Gerät das genauere ist...

Viele Grüße
Markus
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Neue Downloads / Re: FPE-Rechner (Excel'97-..., keine Makros[?])
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Heute um 12:13 Vormittag »
Hi Duff Rose,

Ja stimmt ich habe auch nur eine Scheibe Vollkorntoast zu dem Fischilein gegessen. Also 1,5 KE. Ich habe aber auch eine Entzündung die da Einfluss genommen haben könnte. Aber das bekomme ich noch raus wie ich das besser händeln kann. Morgen oder übermorgen soll das FSL ankommen. Eine Sendungsnummer habe ich schon aber leider noch keinen Status. Das kann bei DHL alles bedeuten. ;)

Danke für deine Daten. Ich finde das zusammenspiel von Insulin, KE, FPE und SEA schon spannend. ich drücke dir mal die Daumen das du möglichst Stressfrei und schnell zu einem CGM kommst.

Liebe Grüße

Dirk
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Diabetes-Technik / Re: Bolusrechner
« Letzter Beitrag von Tarabas am Gestern um 11:38 Nachmittag »

Dann ist der Rechner Kokolores! Der Hauptgrund für einen SEA/DEA ist der GI der Mahlzeit. Untergeordnet spielt dann noch der aktuelle BZ mit rein, weil der einen Einfluss auf die Magen-Darm-Motilität hat.

Definitiv NICHT!

Das ist der eine Hauptgrund. Der andere ist es, einen deutlich zu hohen Wert erstmal runterzubekommen, damit das anschließende Essen nicht seinen BZ-Anstieg von dort startet.

Zitat
Aber wer denselben SEA/DEA für Reibekuchen und Cornflakes anwendet, nur weil in beiden Situationen der BZ gleich ist, sollte dringend nachgeschult werden!

Sehe ich nicht so. Kann durchaus passieren. Wenn ich bei normalen BZ etwas mit einem hohen GI esse, dann ist ein SEA angebracht. Wenn ich bei sehr hohem BZ etwas langsam wirkendes esse, dann kann es hinhauen, denselben SEA einzuhalten.
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Neue Downloads / FPE-Rechner (Excel'97-..., keine Makros[?])
« Letzter Beitrag von Duff Rose am Gestern um 09:17 Nachmittag »
Hallo Dirk, 9 BEs x Faktor 2 = 18 IE. Zunächst hatte ich 12 IE und habe ca. ne halbe Stunde später aufgrund der Aussicht auf Käsekuchen 6 IE nachgelegt. Genau diese hätte ich mal noch ne gute Stunde später setzen sollen. Aber da hab ich zu viel Angst gehabt und schließlich hat diese Angst das Chaos ausgelöst und die ganze Nacht war dahin. Ich mag diese stundenlangen hohen Werte nicht, tagsüber kann man das ja gut überwachen und regieren.

Ich hoffe ja noch auf das Dexcom, welches mich ab einem gewissen Wert über dem Zielbereich warnen kann, dann wache ich halt mal kurz auf und gebe ein paar IE, das ist es mir wert um wieder zum Ziel zu gelangen.


Bei dir war das Frühstück wohl auch anteilig sehr arm an KHs. Das wirkt sich nach meiner Einschätzung eben nach 3-5 Stunden eben steigend auf den BZ aus. Was mich wundert, führt man bei gleicher Menge FPE mehr KHs zu sich scheint mir der Blutzuckeranstieg wieder verkürzt. Das verstehe ich leider überhaupt nicht bzw. kann es nicht nachvollziehen.
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Neue Downloads / Re: FPE-Rechner (Excel'97-..., keine Makros[?])
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Gestern um 09:07 Nachmittag »
Nachtrag: Das interessante ist, man kann deutlich erkennen wann die Gegenwehr vom Bolus nachlässt und ebenso das Aufstehphänomen am nächsten Morgen. Das ist schon toll am Libre.


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Tolles Beispiel. Magst du mal, auch wenn ich das nicht vergleichen kann, schreiben wie viele KE/BE du gerechnet und gefuttert hast und wann du wie viel Bolus gespritzt hast? Ich frage nur aus Neugierde.
Ich hatte heute Morgenbei späten Frühstück einen hohen BZ trotz ausreichend Bolus. Lecker geräucherte Makrele war wohl bei mir die Bremse.  Ich hatte zunächst für zwei Stunden einen guten bis niedrigen Verlauf und danach ging es dann Hoch. Ich habe dann zwar nachgespritzt. Aber ich fand das Doof. Ich übe ja auch noch. :)

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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Duff Rose am Gestern um 08:01 Nachmittag »
(…)
Der Vergleich hinkt (…)

Da gebe ich dir schon recht. Es werden aber auch Messergebnisse angezweifelt, bei denen kein "LO" zu lesen ist.

Ja klar. Nur kann man diese lediglich mit der Blutmessung vergleichen und nicht mit dem Körpergefühl. Dann steht Aussage gegen Aussage. ;-)
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