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Allgemeiner Bereich / Re: Trulicity spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Heute um 01:00 Nachmittag »
Ratschläge geben könnte ich auch nicht. Aber die Schilderung eurer Situation macht schon sehr betroffen. Ich wünsche euch das ihr jemanden findet der euch bei den oft unwürdigen gebaren der Ämter in der Form hilft das ihr es einfacher habt euren Alltag zu bewältigen. Das ist echt eine Schande das es da an der Hilfe für euch fehlt.

Viele Grüße

Dirk
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Allgemeiner Bereich / Re: Trulicity spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am Heute um 12:35 Nachmittag »
Ich habe keine Ahnung.

Ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, wie es mit der Betreuung/Pflege meiner Frau durch mich weiter gehen soll.
Von allen Seiten werden uns Knüppel zwischen die Beine geworfen.

 :daumenrunter: Vom Wohnungsamt wird praktisch nicht geholfen, dass wir aus der Wohnung im 3.Stock ohne Aufzug in eine tiefer gelegene Wohnung kommen können. Wir werden dort nur verwaltet und auf Wohnungen hingewießen, die frei werden. Die Vermieter entscheiden dann selbst, wen sie nehmen. Seit zwei Jahren sehen wir uns Wohnungen an, die wir nie bekommen.

 :daumenrunter: Meine Frau hat einen GdB 100 B G H und kann kaum einen Schritt allein gehen, ohne wegen Dauerschwindel zu stürzen. Dennoch wird uns eine Parkerlaubnis für Schwerbehinderte verwehrt. Demnächst hätte sie einen Arzttermin wo man mit dem Rollstuhl nur über die Fußgängerzone in die Praxis kommt. Ohne Parkerlaubnis ist das ein unüberwindbares Hindernis. Ich werde den Termin absagen müssen.

 :daumenrunter: Bei meiner Frau hat ein Langzeitinsulin (zuletzt Lantus) überhaupt keine Wirkung. Darum spritzen wir (oder genauer ich) in der Nacht mehrmals kleinere Mengen Fiasp. Das ist aber für die kranke Kasse ein Zeichen dafür, dass sie angeblich keine ICT mehr hat. Es dauert nicht mehr lange und ihr wird das Libre wieder weg genommen.

 :daumenrunter: Sie hat zwar den Pflegegrad 4 + Alltagskompetenz, etwas Pflegegeld wird aber nur ausgezahlt, wenn wir uns vierteljährlich kontrollieren lassen. Würde ich meine Frau in ein Heim stecken, müsste die Pflegeversicherung ein vielfaches zahlen. Dann könnte ich aber nicht mehr in den Spiegel schauen und die Pflege bezüglich Diabetes wäre auch eine andere ( :patsch: wie wir schon in kranken Häusern gesehen haben).

 :daumenrunter: Das einfachste wäre es, nach Ungarn auszuwandern. Dann fiele zwar das Pflegegeld weg aber wir könnten dann mit unseren Renten allein günstiger leben. Ganz dumm ist das dort aber, wenn man richtig krank wird und ins Krankenhaus muss. So etwas wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht.

 :daumenrunter: Ich erwarte jetzt hier keine guten Ratschläge. Mir geht es nur darum, zu erzählen was mich so sehr belastet, dass ich wirklich nicht mehr weiter weiß. Meine Frau ist so weit klar im Kopf. Sie meint, dass beste sei es für uns alle, wenn sie sterben würde…
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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Kladie am Heute um 10:48 Vormittag »
Zitat
orginal Duff Rose:
Ich hoffe nun dass das Dexcom genehmigt wird und ich so meine gewünschte Sicherheit über 2 Blutmessungen am Tag zwecks Kalibrierung zurück erlange.

Was wirst Du machen?

Fürs Dexcom wünsche ich Dir toi toi toi!
Ganz am Anfang waren die BZ Verläufe noch interessant und aufschlussreich. Dadurch habe ich die Sicherheit gewonnen auch ohne zu messen die passende Menge an Insulin zu spritzen. Zum Schluß war das Libre nur etwas bequemer. Jetzt messe ich nur noch 3 - 4 mal blutig, wobei ich zur Not ja auch darauf verzichten könnte.

Es ist eben ein Vorteil Type 2 zu sein wenn der BZ Verlauf so träge ist wie bei mir. Mir reicht also die tägliche Nüchtern BZ Kontrolle und kann dann jede Mahlzeit auf Verdacht insulinieren. Ob 5 IE mehr oder weniger gespritzt werden ist bei mir relativ egal. Wenn ich nicht messe bin ich etwas vorsichtiger und wenn ich wieder einen besseren HbA1c haben will muss ich eben auch vor den Mahlzeiten messen was ich zur Zeit mache.

Jetzt warte ich entweder auf eine Alternative zum Libre oder darauf daß Abbott seine Hausaufgaben macht und bessere Qualität liefert.
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Allgemeiner Bereich / Re: Trulicity spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Heute um 10:11 Vormittag »
Moin Gyuri,

Das wäre blöd wenn es wirklich so ist. ich selber habe Trulicity damals ja nur kurz getestet nachdem es bei mir massive Auswirkungen auf den Blutdruck zusätzlich zu den beschriebenen aus dem Beipackzettel hatte.

Habt ihr den alternativen in Aussicht wenn Trulicity nicht mehr funktioniert?

Viele Grüße

Dirk

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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Duff Rose am Heute um 09:54 Vormittag »
Hallo Duff Rose,

ob deine bessere Einschätzung des Libre wirklich von der Setzstelle abhängig ist, musst du über einen längeren Zeitraum kontrollieren. Ich habe meine Sensoren immer nach Vorschrift am Arm angebracht und ähnliche Probleme wie du gehabt.
 
Für mich ist es reine Glücksache ob die Sensoren gut sind oder nicht. 60 € zu zahlen und darauf zu hoffen Glück zu haben ist mir zu teuer - obwohl meine KK die Kosten voll übernimmt. Die teilweise inkompetente Hotline von Abbott ist ja auch noch zu bemängeln.

Hallo Kladie,

Ja klar, deine Unzufriedenheit kann ich voll nachvollziehen. Unterm Strich ist das für mich auch kein Zuverlässiges Messsystem, das habe ich ja selbst bemerkt. Wobei wie gesagt die Auswertung am Arm besser wurde - habe ja jetzt schon ca. ein Quartal am Arm hinter mir.

Den konventionellen Blutmessungen vertraue ich total, weil ich in zehn Jahren Diabetesdauer keine Abweichungen feststellen konnte. Und wenn doch, konnte ich dies auf süße Finger zurück führen.

Ich hoffe nun dass das Dexcom genehmigt wird und ich so meine gewünschte Sicherheit über 2 Blutmessungen am Tag zwecks Kalibrierung zurück erlange.

Was wirst Du machen?

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Allgemeiner Bereich / Re: Trulicity spritzen - Nebenwirkungen?
« Letzter Beitrag von Gyuri am Heute um 05:39 Vormittag »
Die anfängliche Wirkung nach der Truli-Pause hat schon wieder bei meiner Frau nachgelassen.  :sad2:

Weil wir bei Trulicity spaßeshalber vom gespritzten "Lurchi" sprechen, erklärt es sich meine Frau (lächelnd  :zwinker: ) so:

Früher hat der Lurchi immer den Mageninhalt hochgestrampelt. Jetzt packt er sofort seine Koffer und fährt in Urlaub - wohl nach Ungarn in unser Ferienhäuschen.

Weil wir neulich in Ungarn waren, liegt der vorletzte Lurchi bereits im Liegestuhl. Der letzte (in Deutschland gespritzte) Lurchi hat inzwischen sein Urlaubsziel auch erreicht.

Aber mal ernsthaft: Die BSD meiner Frau hat wohl endgültig aufgehört irgend etwas zu tun.
Da helfen zurzeit nur Unmengen von zugeführtem Insulin was den üblen Nebeneffekt hat, dass ihr Hungergefühl gar nicht mehr aufhört.
In zwei Wochen haben wir wieder einen DMP-Termin. Dann werden wir mal besprechen, ob Trulicity bei ihr überhaupt noch einen Sinn macht. Ich fürchte eher nicht.  :heul:
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Orale Therapie / Re: Plötzlich Metformin unverträglich
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Gestern um 06:26 Nachmittag »
Hallo Jörg,

Bei mir ist das sehr unterschiedlich. Ich habe mal Tagelang relative Ruhe und dann ist es nächtelang in folge eine persönliche Katastrophe. Dann kommt es bei mir auch dazu das ich die Bettdecke auf den Beinen nicht ertragen kann. Ich will gerade für diese Tage ein Medikament haben. Ih weiß nicht ob es da kurz wirkende Geschichten gibt und ob vielleicht Tramal dazu gehört. Also ich meine ein Medikament das man auch ggf. in der Nacht nehmen kann und das dann für den Rest der Nacht Linderung bringt. Aber ich bin auch soweit das ich ein Dauermedikation akzeptiere um meinen schon durch CPAP verbesserten Schlaf weiter zu optimieren.
Ich gebe Rückmeldung wenn sich da was tut.

Viele Grüße

Dirk
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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Gyuri am Gestern um 06:03 Nachmittag »
(…) Ich habe meine Sensoren immer nach Vorschrift am Arm angebracht und ähnliche Probleme wie du gehabt.
 
Für mich ist es reine Glücksache ob die Sensoren gut sind oder nicht. (…)
Das sehe ich genauso, hatte nur bisher immer das Glück, keine all zu großen Unstimmigkeiten bei den Messergebnissen zu lesen. Bei meiner Frau kommt es auf 50 mg/dl mehr oder weniger nicht so an und bei mir läuft die Auswertung sowieso ganz anders. Ich reagiere nur im Ausnahmefall auf einzelne Messergebnisse und orientiere mich mehr an der aktuellen Verlaufskurve die man mit jedem Scan sieht oder zwischendurch auch am Tagesdiagramm, immer vor dem Hintergrund des Tagesmusters. An den Grafiken der Auswertesoftware orientiere ich mich nur längerfristig.

Ganz aktuell!
Gestern setzte ich einen neuen Sensor. Die letzen Sensoren wurden mehrere Stunden vor dem Ablauf des jeweil aktuellen Sensor gesetzt und es ging dann problemlos weiter. Dieses mal verpasste ich den rechtzeitigen Wechsel und prompt begann das Libre heute Nacht an zu spinnen. Wie gesagt, ich reagiere nicht automatisch auf eine "seltsame" Einzelmessung. :smoking:
Früher wurde tagelang gar nicht gemessen und ich kam trotzdem klar. Um zu sehen, was bei so einer Spinnerei passierte, gibt es in der Software unter "Momentaufnahme" ein "nettes" Diagramm das sonst wohl zu nichts nütze ist.

Gemeint ist jetzt primär das mittlere rote Diagramm.
Erfassungen von …  :gruebeln: … 40mg/dl und weniger sind IMMER unrealistisch wenn man nichts spürt, besonders wenn beim Diagramm drüber so ein niedriger Bereich überhaupt nichts angezeigt wird.

btw: Wenn bei der Sensorbenutzung (ganz unten) zu wenige erfasste Sensordaten angezeigt werden, sollte man sich zu Zeiten, wo es besonders fehlt öfter mal einen Scan durchführewn, auch wenn man meint nicht messen zu müssen. Eine durchschnittliche Scanzahl von 10 am Tag kostet auch nicht mehr als nur … zwei drei Scannes am Tag.  :zwinker:
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Diabetes-Technik / Re: Libre zeigt extrem falsche Werte an
« Letzter Beitrag von Kladie am Gestern um 12:26 Nachmittag »
Hallo Duff Rose,

ob deine bessere Einschätzung des Libre wirklich von der Setzstelle abhängig ist, musst du über einen längeren Zeitraum kontrollieren. Ich habe meine Sensoren immer nach Vorschrift am Arm angebracht und ähnliche Probleme wie du gehabt.
 
Für mich ist es reine Glücksache ob die Sensoren gut sind oder nicht. 60 € zu zahlen und darauf zu hoffen Glück zu haben ist mir zu teuer - obwohl meine KK die Kosten voll übernimmt. Die teilweise inkompetente Hotline von Abbott ist ja auch noch zu bemängeln.
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ICT - Basis/Bolus / Re: hoher Insulinbedarf NACH Krankheit?
« Letzter Beitrag von Hinerk am Gestern um 11:54 Vormittag »
Kommt immer auf die Ursache an: bei meinem Aufstehphänomen konnte ich ja seinerzeit beobachten, dass das unabhängig von der Tageszeit immer mit dem Aufstehen zusammenhing. Daher war es für mich auch logisch in dieser Situation vorbeugend einen Bolus zu geben. Problem erkannt - Problem gebannt.

Viele Grüße,
Jörg
Moin Jörg,
das  Aufstehphänomen hast Du das nur morgens oder auch nach einem nachmittags Schläfchen.

MlG

Hinerk
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