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Diabetes-Technik / Re: Erfahrungen mit FreestyleLibre
« Letzter Beitrag von Gyuri am Gestern um 11:04 Nachmittag »
Hallo, ich bin langjähriger und denke erfahrender Diabetiker und neu im Forum.
Ich bin ein früher Nutzer von FreeStylelibre - Sensoren. Lange war ich zufrieden, muss aber seit etwa einem Jahr feststellen, dass die Sensoren vielfach falsche, deutlich zu niedrige Werte liefern. Seit über einem halben Jahr messe ich jeweils zur Kontrolle. Dabei halte ich mich an die Vorgaben von Abbott für Kontrollmessungen. Abweichungen bis zu 300 % vom Sensorwert (z.B. 43 zu 133 Sensor/Blut) treten bei fast allen Senoren ab dem zehnten Anwendungstag auf. Ich führe darüber Buch und kann das auch belegen. Von einer zuverlässigen Messgenauigkeit kann da jedenfalls nicht mehr gesprochen werden.
(…)
Auch ich habe da so meine Erfahrungen gesammelt, erst als "Pfleger" meiner Frau und dann bei mir selber.
Ich weiß jetzt nicht so genau was ich genau zu deinen Beobachtungen sagen soll.  :gruebeln: Es liegt mir fern, dir zu widersprechen. Dennoch habe ich bei mir ganz andere Beobachungen gemacht als bei meiner Frau. Meine Frau kämpft aber mit extrem schlechten Werten und da spielen Unterschiede um die 50 mg/dl keine wirklich große Rolle.
Für mich läuft alles in einem mäßig vertretbaren Rahmen. Blutige Gegenmessungen unternehme ich nicht exakt so, wie Abbott es will, nicht zuletzt, weil ich meine, dass die es sich etwas zu einfach machen, was Vergleichsmessungen zwischen zwei grundverschiedenen Messverfahren betrifft. Für mich haben ALLE Messungen nur einen informativen Charakter. Entscheidend ist IMMER mein Gefühl und mein messtechnischer Sachverstand. Ob ein Liebre-Scan nun "genauer" ist als eine blutige Messung ist für mich keine Frage.
Abweichungen zwischen zwei mehr oder weniger zuverlässigen Messergebnissen in Prozent anzugeben, mag zwar legitim sein, verfälscht aber eine angestrebte Aussagekraft, weil man dann außer Acht lässt, dass beide Messverfahren eine zulässige Abweichung haben dürfen. Wenn ich so 43 und anders 133mg/dl messe, muss die blutige Messung nicht zuverlässiger sein.

Ich meine für mich:
Vernünftiger ist es, sich grundsätzlich auf nur ein System festzulegen mit dem man arbeiten will.

Heute am Abend habe ich ein klassisches Beispiel parat, das mir sagt, man darf sich nicht darauf verlassen, dass das Libre immer "zu wenig" anzeigt.

(größer durch CLICK)

Es geht mir jetzt nur um den Zeitraum von 20 bis kurz vor 21 Uhr ( ich habe im Libre keine Sommerzeit!)

Mir war urplötzlich schwindlig, was aufgrund meiner Krankheitsgeschichte verschiedene Gründe haben könnte.
Eine Hypo ist aber am einfachsten zu überprüfen … sollte man meinen.  :zwinker:
Ein Scan ergab 63 mit Pfeil nach unten.
Na ja, dann wird es wohl ein Unterzuckergefühl sein?
Also opferte ich einen Libre-Teststreifen … und siehe da: blutige 51
Gemach gemach! Abbott fürchtet Vergleichsmessungen wärend Veränderungen. Das kann ich aber in der Praxis bei mir nicht bestätigen.
Ein weiterer Scan ergab dann 61 - also das gleiche wie der letzte Scan.
Aufgrund meiner Benommenheit traute ich nun ausnahmsweise der blutigen Messung etwas mehr über den Weg.
10g Traubenzucker + 10g KH durch eine kleine Scheibe Brot verschaften mir ein gutes Gefühl, was sich durch weitere Scanns bestätigte.

Beim Schreiben dieser Zeilen vernaschte ich noch Erdnüsse "als Nevennahrung" und habe jetzt aktuell  :rotwerd: 194mg/dl.
Ich weiß aber, dass der Wert von ganz allein wieder runter gehen wird. Morgen um 5 Uhr werde ich wieder bei ca. 100mg/dl sein und was da wärend meines Schlafs geschiet, kann ich Libre-sei-Dank ja nachschauen.

Bei meiner Frau wäre das was ganz anderes. Die würde morgen um 10 Uhr mit vielleicht 350mg/dl aufwachen. Dann bekäme sie die 30 Einheiten Fiasp zwar fürs Frühstück, das Frühstück würde aber ausfallen und gegen Mittag wäre sie dann vielleicht wieder bei 180mg/dl.

Würde ich jetzt bei Abbott beklagen, dass da zwischen 63 und 51 ein nicht vertretbarer Unterschied sei, wäre FÜR MICH die mangelnde Therapierelevanz durchaus ein Argument. Bei Kladie war das aber anders. Besonders meine ich, dass Abbott überhaupt nicht das Recht hat, meine Therapie zu bewerten. Das Argument mit den veränderten Langzeitwerten kann nicht so einfach abgetan werden.

Aber anstatt sich hinter Worthülsen zu verstecken sollte Abbott besser Klartext reden und die Anwender über grundlegende Dinge der Messtechniken zu informieren.

Ich bleibe beim Libre und lasse es mir nicht mehr freiwillig weg nehmen.  :super:
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Diabetes-Technik / Re: Erfahrungen mit FreestyleLibre
« Letzter Beitrag von Kladie am Gestern um 06:41 Nachmittag »
Hallo hdieterz,

Herzlich willkommen hier im Forum der "Leidensgenossen". Hier triffst du viele Diabetiker die gleiche und auch völlig verschiedene Probleme der Soffwechselstörung Diabetes Mellitus haben.

Als Type 2er in einer PKV war ich auch einer der ersten, die das Libre gekauft haben (Okt. 2014) und ich habe die exact gleichen Beobachtungen gemacht wie Du. Zuerst erfreut über die zusätzlichen Informationen und dem angenehmen messen. Bei Problemen half die Hotline schnell und verschickte bei fehlerhaften Sensoren rasch Ersatz. Vor etwas mehr (!) als einem Jahr änderte sich jedoch das Verhalten weil wohl Abbott diese Kosten senken wollte. Bei mir kam irgendwann die Aussage, dass ein Unterschied von 60 - 80 mg/dl (bei BZ Werten nahe beim oder sogar im roten Bereich beim scannen) nicht therapierelevant sein sollten. Das nahm ich zum Anlass, keine Sensoren mehr zu kaufen.
Da sich mein HbA1c von 5,5 auf 5,9 verändert hat, habe ich mich entschlossen wieder mit einem normalen Accu Chek Guide zu arbeiten und lasse das Libre im Schrank.

Wir sind aber nicht die einzigen, die die zu niedrigen Libre Werte bemängeln, wie du bei anderen Threads hier im Forum auch nachlesen kannst.  Für mich ist das Libre mittlerweile süßes Gift und mehr für Leute geeignet, die noch keine funktionierende Therapie gefunden haben.

Ich freue mich darauf, mit dir Erfahrungen austauschen zu können.
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Marktplatz / VERSCHOBEN: Erfahrungen mit FreestyleLibre
« Letzter Beitrag von Oggy am Gestern um 06:36 Nachmittag »
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Diabetes-Technik / Erfahrungen mit FreestyleLibre
« Letzter Beitrag von hdieterz am Gestern um 05:51 Nachmittag »
Hallo, ich bin langjähriger und denke erfahrender Diabetiker und neu im Forum.
Ich bin ein früher Nutzer von FreeStylelibre - Sensoren. Lange war ich zufrieden, muss aber seit etwa einem Jahr feststellen, dass die Sensoren vielfach falsche, deutlich zu niedrige Werte liefern. Seit über einem halben Jahr messe ich jeweils zur Kontrolle. Dabei halte ich mich an die Vorgaben von Abbott für Kontrollmessungen. Abweichungen bis zu 300 % vom Sensorwert (z.B. 43 zu 133 Sensor/Blut) treten bei fast allen Senoren ab dem zehnten Anwendungstag auf. Ich führe darüber Buch und kann das auch belegen. Von einer zuverlässigen Messgenauigkeit kann da jedenfalls nicht mehr gesprochen werden.

Anfangs erkannte Abbott die Abweichungen an und ersetzte den Sensor. Inzwischen bezeichnet die Hotline Werte wie die o.g. als normal. Aussage "das sei ja nicht lebensbedrohend und daher unproblematisch"
Unmittelbar und auf den einzelnen Wert bezogen mag das ja stimmen. Mittel- und langfristig sicher nicht. Die falschen Werte führen ja, wenn man sich darauf verlässt, dazu, dass einerseits zu wenig Insulin und andererseits noch verstärkt KH zugeführt werden. Langfristig wird der Hba1c steigen, wie auch bei mir.
Wenn ich die Fälle zusammenzähle, in denen Senoren "Lo", teils über die halbe Nacht, anzeigten, würde ich längst nicht mehr leben.

Mich würde interessieren, ob andere Nutzer ähnliche Erfahrungen machten. Es kann eigentlich nicht sein, dass die extrem abweichenden Messwerte nur bei mir auftreten.
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ICT - Basis/Bolus / Schwierigkeiten beim Wechsel von Humalog zu Fiasp
« Letzter Beitrag von rdrklein am Gestern um 04:09 Nachmittag »
Hallo liebe Forumskollegen,
(Typ1 seit über 50 Jahren, Bolus bisher: Humalog, Basal 1x morgens Lantus) jetzt eventuell Wechsel auf Fiasp)
ich habe diese Woche nach Rücksprache mit meiner Diabetologin
wegen schlechter BZ-Werte mein Bolusinsulin von Humalog auf
Fiasp geändert. Meine Erfahrung ist nach diesen paar Tagen nicht
besonders aussagekräftig, aber immerhin. Die letzten Monate steigt mein
Früh-Morgen Wert nach einer ruhigen Nacht von einem
BZ-Wert von 120mg/dl um ca. 2 Uhr auf ca 180 bis 200mg/dl bis zum Aufstehen um 5 Uhr.
Mein Basal-Insulin von 10 Einheiten Lantus und 1,5 bis IE Humalog zum
Abfangen des morgentlichen Anstiegs habe ich dann gespritzt.
In den nächsten 2 Stunden ohne Essen ist der BZ-Wert sonst immer langsam
nach unten gegangen. Dann habe ich um ca. 7 bis 8 Uhr mit einem Faktor
von 1IE je BE reagiert gespritzt und gegessen.
Die letzten 2 Wochen steigt dann mein BZ auf bis über 400mg/dl.
und fällt dann aber nur geringfügig bis zum Mittagessen ab.
Den gleichen Vorgang mußte ich jetzt aber
auch mit Fiasp in den letzten drei Tagen feststellen.
Nach dem Mittagessen mit einem Faktor von 0,8IE/BE scheinen dann immer beide
Insulingaben von morgens und vom Mittagessen ins Wirken zu kommen,
so daß ab ca. 15 Uhr mit einer Unterzuckerung gerechnet werden muß.
Ich bitte um  Hilfe.
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Kaffeeklatsch / Re: Ab in den Urlaub :-)
« Letzter Beitrag von LordBritish am April 19, 2018, 06:31 »
Hallo Jörg,

dann viel Spaß und gute Erholung, fährst Du weg oder ist Balkonien angesagt?

Viele Grüße
Markus
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ICT - Basis/Bolus / Insulin rötlich gefärbt
« Letzter Beitrag von Dirk B. am April 17, 2018, 10:04 »
Hallo Zusammen,

Ich denke ich kenne den Grund für das beschriebene. Ich habe heute Morgen mein Aufsteh Insulin im Bett gespritzt und bin beim Countdows der Wartezeit nach dem Spritzen wieder eingeschlafen. Als ich gerade Bolus spritzen wollte stellte ich fest das das Insulin einen rötlichen Farbstich hat. Ich habe den Penfill getauscht da sich da eh nur noch wenige Einheiten drin befanden.
Gehe ich recht in der Annahme das ein wenig Blut über die Kanüle zurück in die Patrone gelaufen ist und daraus die Rotfärbung herrührt? Oder kann es da noch einen anderen Grund geben?

Liebe Grüße

Dirk
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Diabetes-Technik / Re: Real-Time-CGM-Systeme da gibt es ja jetzt mehrere
« Letzter Beitrag von ralfulrich am April 16, 2018, 22:44 »
Aber bitte immer daran denken, dass eine Kalibrierung nur dann Sinn macht, wenn die BZ-Tendenz möglichst gleichbleibend ist...  :zwinker:


 Bedeutet sowohl vor als auch nach der Kalibrierung? Sprich kurz vor dem Essen (folgender BZ Anstieg) würde gehen?

Wie auch immer, Abends vorm Schlafen passt das eh ganz gut. Morgens hab ich leider ein Aufstehphänomen, und Mittags schwanken die Werte stark durch Nahrungsaufnahme. Da ist es etwas schwieriger.

Der Trendpfeil im CGMS sollte für eine gute Kalibrierung schon eine Zeit lang möglichst waagerecht sein.
Um so geringer sind die Unterschiede in Blut und ZZW.

http://diabetes-index.de/alltag/ernaehrung/der-zusammenhang-zwischen-dem-blutzucker-und-der-broteinheit-sprich-der-glukose

Grüße
Ralf
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Diabetes-Technik / Re: Real-Time-CGM-Systeme da gibt es ja jetzt mehrere
« Letzter Beitrag von Duff Rose am April 16, 2018, 20:54 »

Übrigens gibt es auch noch Hautkleber "Mastix", den gibt es in 2 Varianten Wasserlöslich und ????

Den Wasserlöslichen vertrage ich besser, juckt weniger als der andere, jedoch gibt es den nicht in der Apo.
Kommt denke ich aus dem Bereich Theater für Kostüme oder so.

Damit kann man zumindest die Ränder wieder festkleben und es hält etwas länger ohne ein Pflaster opfern zu müssen.

Grüße
Markus

Hautkleber? Was es alles gibt! ;-)

Vielen Dank! Jetzt habe ich einige Lösungen zur Auswahl.
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Diabetes-Technik / Real-Time-CGM-Systeme da gibt es ja jetzt mehrere
« Letzter Beitrag von Duff Rose am April 16, 2018, 20:51 »
Aber bitte immer daran denken, dass eine Kalibrierung nur dann Sinn macht, wenn die BZ-Tendenz möglichst gleichbleibend ist...  :zwinker:

Grüße
Ralf

 Bedeutet sowohl vor als auch nach der Kalibrierung? Sprich kurz vor dem Essen (folgender BZ Anstieg) würde gehen?

Wie auch immer, Abends vorm Schlafen passt das eh ganz gut. Morgens hab ich leider ein Aufstehphänomen, und Mittags schwanken die Werte stark durch Nahrungsaufnahme. Da ist es etwas schwieriger.
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