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Allgemeiner Bereich / Re: CGM auch für T2 ?
« Letzter Beitrag von Susanne am Heute um 01:07 Vormittag »
Leute, Leute! Da komme ich nach längerer Zeit wieder ins Fourm und amüsier mich.... alles so vertraut... die Frage war doch ganz einfach:

Glaubt Ihr, dass ein CGM/FGM auch für Typ 2 Diabetiker sinnvolll ist?

Seit ein paar Wochen biete ich das an. Und zwar so: für Typ 2 Diabetiker mit Tabletten/Lifestyle/ bedtime Insulin. Also für die vielen Typ 2 mit einfachen Therapien:

Vorbesprechung, klären warum Interesse besteht, Erwartungen besprechen

1. Termin 30 min: Sensor setzen, Lesegerät leihweise mitgeben. Handling erklären, mögliche Kurvenformen usw durchgehen, Info Material, anregen möglichst gut Tagebuch mitzuschreiben, inkl Aktivitäten, Stress, intensiven Gefühlen, natürlich Essen und Bewegung... 190.-EU kassieren ( läuft in der Privatpraxis), für beide Termine + Sensor ( in Österreich gibt es keine Möglichkeit, einen"Probe-Sensor gratis zu bekommen. Ich kaufe die genauso um EU 60.- und das Lesegerät auch)

Dazwischen bin ich erreichbar per Mail, um Fragen und Kurven zu diskutieren

2. Termin nach 14 Tagen: Lesegerät einsammeln, Sensor runter und: das ist das Wichtigste! - eine Stunde lang Durchgehen der Kurven. Ideen für Verbesserungen der Einstellung, schauen was schon sehr gut funktioniert, event. Therapie ändern...  Ausdrucke aus der Libre Software mitgeben. Bei komplexeren Problemen bespreche ich die Ergebnisse nochmals zuhause mit Mikro, mach einen Screencast und schicke diese Auswertung hinterher.

Hab ich bis jetzt bei 9 Leuten gemacht. Die Ergebnisse sind sensationell! Es istwas anderes, BZ Verläufe zu sehen, Auswirkungen von Essen, Stress, Bewegung .... direkt zu beobachten - als wenige blutige Messungen (Typ 2 mit Tabletten bekommen in A 100 Streiferl für 3 Monate). Das klärt so viele Fragen, bringt Erfahrungen, Sicherheit, ...

Typische Aussagen: http://blog.zuckertante.at/einmal-einen-sensor-tragen-libre-aktion-fuer-typ-2-diabetiker-2/

Ich finde, so macht das sehr viel Sinn. Ist ungeheuer motivierend. Aber als relativ unerfahrener Typ 2er das Gerät einfach kaufen ist schwierig. Ich hab erlebt, dass das Wichtigste das genaue Besprechen der Ergebnisse ist! Am besten schon während der 14 Tage, damit man  zB Verhaltens-Änderungen gut ausprobieren kann.  Sonst werden die Kurven als unverständlich und chaotisch empfunden.

Grüße aus Wien,
Susanne
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Diabetes-Technik / Re: Real-Time-CGM-Systeme da gibt es ja jetzt mehrere
« Letzter Beitrag von Tarabas am Gestern um 11:15 Nachmittag »
Zitat
Inzwischen gibt es wohl noch Mitbewerber

ist eine interessante Betrachtungsweise  ;D (nicht böse gemeint)

das sind alles vollwertige und teure real time Meßsystem mit Warnton und so und damit - wenn nicht die strengen Voraussetzungen erfüllt sind - rein kassentechnisch keine Alternative zum Libre, bei dem du die Werte selber per Gerät abholen mußt.

Was Deine KK angeht: guck mal, ob du hier was findest:

http://www.insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=29032

oder

http://www.insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=26059
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Allgemeiner Bereich / Re: TYPII nach einem Jahr, was allgemeines...
« Letzter Beitrag von Kladie am Gestern um 11:13 Nachmittag »
Hallo Mellituso,

ganz zu Anfang habe ich auch Metformin bekommen. Bei mir war der Effekt aber so geruíng, dass ich die Einnahme wieder gestoppt habe. Es ist wohl auch individuelle wie stark Metformin Einfluss auf den NBZ hat. Wenn es bei hilft, dann sei froh.

Ich halte von OADs (Tabletten) vom Prinzip her nicht viel, da sie nicht gezielt wirken und immer Nebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen. Aber das ist meine persönliche Einstellung.
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ICT - Basis/Bolus / Re: Korrektur Insulin
« Letzter Beitrag von Kladie am Gestern um 11:01 Nachmittag »
Hallo Hinerk,

willst du mich kopieren? Das wird nicht funktionieren, da ich meinen eigenen Diabetes habe.

Zur Info: Ich spritze ca 40 - 50 IE pro Tag für schätzungsweise 15 - 20 BE. Die BEs sind aber nur grobe Schätzungen die auch nicht so genau zutreffenkönnen. Da habe ich zu wenig Übung weil ich nach Bedarf therapiere. Den morgendlichen BZ Buckel habe ich trotz 25 IE für ca 4 - 5 BE bei ca 60 Min SEA. Also nichts was in einen Rechner passt.

Die Kurven sind aber zum Teil auch so gut weil ich einen entsprechenden Sensor im Einsatz habe. Anderer Sensor bedeutet auch etwas andere Kurven vom Niveau her. Ob es also wirklich tolle Werte sind kann ich nicht sagen.
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Allgemeiner Bereich / Re: TYPII nach einem Jahr, was allgemeines...
« Letzter Beitrag von Susanne am Gestern um 09:53 Nachmittag »
Metformin bremst vor allem den Zucker-Aufbau in der Leber. Die Leber lässt in den Nachtstunden, wenn kein Essen mehr daherkommt, Zucker ins Blut fließen. Weil Du ja dauernd auch Zucker verbrauchst, im Gehirn, in den Zellen,... und Du willst auch dann mit Zucker versorgt sein, wenn Du einige Stunden nichts gegessen hast. Dazu ist der "Speicherzucker" in der Leber da. Und das Metformin "sagt" der Leber, sie braucht gar nicht allzu viel Speicherzucker aufbauen -das macht die sonst nur allzu gerne bei einem zeitweisen"Überangebot" aus der Nahrung. Und wenn die Leber "randvoll" mit Zucker ist, dann lässt sie einiges davon ins Blut fließen -und Du wachst mit einem höheren Blutzucker morgens auf. Diesen Mechanismus "bremst" das Metformin.
http://www.zuckertante.at/infos/medikamenten-suchmaschine/wirkstoffe/73-metformin

Grüße aus Wien, Susanne
die "Zuckertante"
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Diabetes-Technik / Real-Time-CGM-Systeme da gibt es ja jetzt mehrere
« Letzter Beitrag von mellituso am Gestern um 09:39 Nachmittag »
Hallo TYP II er,

Real-Time-CGM-Systeme da gibt es ja jetzt mehrere nun sehe ich mir, um meinen nächtlichen Verlauf besser beurteilen zu können, nun Probeweise  Abbott Freestyle - LIBRE  an.
(https://www.freestylelibre.de/)
Habe mir beim Diabetologen eine Postkarte für einen Test geben lassen.
War am übernächsten Tag schon da, dass mit den Lieferengpässen muss also schon lange vorbei sein und gekostet hat es nichts!
(Lesegerät mit allerdings nur einem Sensor dabei und kein Blut-Meßstreifen dabei, das kann da Gerät nämlich auch.

2 FRAGEN:

1.- Hat sich jetzt Juni 2017 etwas bei der Barmer GEK (NRW)geändert, seitens der Kostenübernahme, solcher Geräte?

(natürlich frage ich auch noch da nach) Bestehende neuere Erfahrenswerte(auch Tipps + Tricks) nehme ich natürlich gerne entgegen...die Sachen gibts ja schon seit 2015.

Das hier liest sich ziemlich trostlos:

(https://menschen-mit-diabetes.de/leitfaden-zur-beantragung-von-cgm-systemen)

danach ist es wohl weiterhin schwierig.

Inzwischen gibt es wohl noch Mitbewerber, die bei mir zumindest noch nicht auf dem Radar waren, wie:

Real-Time-CGM-Systeme wie "Dexcom G5 Mobile"
(https://www.nintamed.eu/p/products/dexcomg5)

oder

Eine Kooperation von Roche Diabetes Care mit Senseonics das System "Eversense CGM"
(https://www.eversense.de/)

da wird allerdings eine Kapsel für 90 Tage unter die Haut gesetzt, mir weniger Sympatisch, 90 Tage in meinen Augen etwas wenig.

oder

Guardian™ Connect System

(https://www.medtronic-community.de/produkte/kontinuierliche-glukose-messung-cgm/guardian-connect/)

Enlite Sensor – Die unter die Haut eingeführte Elektrode misst kontinuierlich den Glukosespiegel in der Interzellularflüssigkeit an der Einführstelle und sendet diese Daten an den Transmitter. Der Sensor kann vom geschulten Anwender selbstständig mittels einer Setzhilfe (One-Press Serter) gelegt werden und hält bis zu 6 Tage.

Das muss man doch genauer betrachten, alle 6 Tage soll man sich "tackern". Sieht für mich auch etwas fummelig aus und der Transmitter ist ja auch ganz schön dick.

2.-

Meinungen zu den Systemen? Libre scheint mir beim querlesen noch am einfachsten bzw. weniger fumelig und dick zu sein.

Werde meine Kurz-Testerfahrung zur gegebener Zeit mitteilen. Punkt 1.- wird jedenfalls entscheident sein. Hat sich da was getan?
mfG. mellituso
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Allgemeiner Bereich / Re: TYPII nach einem Jahr, was allgemeines...
« Letzter Beitrag von Oggy am Gestern um 08:54 Nachmittag »
Abend
Deine Schweißausbrüche kannst Du mit einer simplen BZ kontrolle so zwischen 2 und 3 Uhr ganz einfach abklären.... Ist lästig, bringt aber Ergebnisse.
Tante google findet allerdings zu den Stichworten Metformin + Schweißausbrüche eine ziemliche Menge...
Wenns KEINE Hypo ist, dann wahrscheinlich das Metformin an sich.
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Allgemeiner Bereich / Re: TYPII nach einem Jahr, was allgemeines...
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Gestern um 07:01 Nachmittag »
Hallo zusammen,


@ Dirk B.

ich soll das Metformin nur zu diesem, von mir beschriebenen, Zweck einnehmen. Ansonsten nehme ich ja nur das direkt/Kurzzeitinsulin Aprida. Da ich Metformin schon, wie oben beschrieben, ca. 4 Monate nehme, wird wohl auch eine Art Depotwirkung stattgefunden haben.

Wie auch immer, werde das mal über das Libre versuchen einzukreisen.

mfG. mellituso

Bitte nicht falsch verstehen. Das das Metformin u.a. auch den NBZ senkt kann durchaus so sein. Ich hatte deine Schilderung nur so verstanden das du die gesamten 2000mg  abends einnimmst um einen Effekt gezielt auf den NBZ zu haben. Ich würde vor allem wegen deinen Verstopfungen noch mal den Doc. sprechen. Vielleicht verändert das ja was an deinem Wohlbefinden wenn du die Einnahme splittest.
Ich könnte mir vorstellen das dein Verdauungsapparat das Metformin besser verkraftet wenn du es auf zwei einnahmen, morgens und abends, verteilst. Aber ich bin Schlosser und kein Diabetologe daher solltest du einen weiteren Rat abwarten. ;)

Viele Grüße

Dirk

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Kaffeeklatsch / Re: Wortspiel gefällig?
« Letzter Beitrag von Dirk B. am Gestern um 06:49 Nachmittag »
Eiterbeule

iiiiiiiiiiiiiiiiiih:kotz:
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Kaffeeklatsch / Re: Wortspiel gefällig?
« Letzter Beitrag von Hinerk am Gestern um 06:22 Nachmittag »
Eitelkeit
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